Leseliste Q1/2016

Literatur-, Web- und Pressefunde

gefunden im 1. Quartal 2016:

  • „Daten zerstören die Kreativität? Im Gegenteil!“ Interview mit Andreas Helios, Senior Group Manager Enterprise Marketing Central Europe bei Adobe Systems (was ein feudaler Jobtitel)
    Daten über Kunden und Zielgruppen können Kreativen helfen, bessere und individuellere Werbemittel und Kampagnen zu entwerfen. Aber zu oft scheitere die Zusammenarbeit von Data Scientists und Kreativen – weil zu wenig miteinander gesprochen wird.
    >> Interview auf der Website der Zeitschrift acquisa, Haufe Gruppe
  • „Design Philosophy — Rules of Thumb“ von Søren Petersen, Design Research Ph.D.; Author, ‚Profit from Design‘.
    During Chris Bangles presentation at Art Center, he shared seven heuristics or rules of thumb for creating innovative design. This is the first of three articles covering design heuristics, leading creatives and designing breakthrough innovation.
    >> Artikel auf huffingtonpost.com
    >> Blog von Søren Petersen auf huffingtonpost.com
  • „Übermächtige Promotionsbetreuer: Doktorvater unser“ von Bernd Kramer
    Der Professor ist der Meister, der Doktorand der Schüler – und häufig abhängig von den Allüren und Launen seines Doktorvaters. Diese Fälle zeigen: Wer Kritik übt, riskiert seine Karriere.
    Kurzer Artikel über Abhängigkeitsverhältnisse und Missbrauch in Promotionsverhältnissen mit einigen weiterführenden Links zu Untersuchugen
    >> Artikel auf SPON
  • „Auswahlverfahren: ‚Die Tests müssen besser werden‘ „ Interview von Julia Nolte mit dem Bildungsforscher Tino Bargel
    Es geht um Studierenden-Auswahltests deutscher Hochschulen. Zwar nicht um die sogenannten „Tests zur Feststellung der künstlerischen Eignung“, die per Hochschulgesetzen in den deutschen Bundesländern (alle?) für die künstlerischen Studiengänge vorgeschrieben sind und Design fällt hier ja bekanntlich pauschal drunter. Aber da diese Eignungstests immer auch Auswahltests sind in dem Sinne „Passt der Studierende zu unserem Studiengang“, ist der eine oder andere konstruktive Hinweis enthalten, wie solche Tests gelingen können.
    Der Text stammt aus dem ZEIT Studienführer 2015/2016
    >> Interview auf ZON
  • “ ‚Bin das wirklich ich?‘ Lehrer beobachten ihren Unterricht gegenseitig per Video. Was sie dabei lernen, ist überraschend.“ Von Martin Spiewak
    >> Artikel auf ZON
    Kennt jemand ähnliche Experimente in der Hochschuldidaktik / Designlehre?
  • „Neurowissenschaft: Die Vorteile des Tagträumens“ von Steve Ayan
    Das Gehirn ruht nie – zum Glück: Denn wenn die Gedanken schweifen, beschert uns das überraschende Einsichten.
    Ein unglaublich aufschlussreicher Übersichtsartikel der wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre mit Verweisen auf entsprechende Fachstudien. Massenhaft Querbezüge zu Problemlösen und Kreativität. Ein Muss zu lesen für jeden Designlehrenden.
    >> Artikel auf Spektrum der Wissenschaft online
  • „Berufungen unter gerichtlicher Kontrolle. Die Rechtsprechung im Jahre 2015“ von Hubert Detmer
    Auch 2015 hat sich die Rechtsprechung mit Berufungsverfahren für Professuren intensiv beschäftigen müssen. Im Zentrum der Entscheidungen standen dabei das Bewerbungs- und Auswahlverfahren, die Rechtsnatur des „Rufs“, das sogenannte Konkurrentenstreitverfahren, Fragen zur Entfristung zunächst zeitlich befristeter Professuren, die fortschreitende Relativierung der sogenannten Ämterstabilität und arglistige Täuschungen.
    Sicher nicht sexy das Thema, aber sollte man mal eben gelesen haben.
    >> Artikel auf academics.de
  • „Der Philosophie kommt die Aufgabe der Kommunikation zu“ Interview von Reinhard Jellen mit Klaus Mainzer über „Big Data“ und die Algorithmisierung der Welt
    Der Wissenschaftsphilosoph Klaus Mainzer (geb. 1947) forscht und lehrt an der Technischen Universität München und ist Direktor der Carl-Linde-Akademie. Bekannte von ihm verfasste Bücher sind „Leben als Maschine? – Von der Systembiologie zur Robotik und Künstlichen Intelligenz“, „Der kreative Zufall – Wie das Neue in die Welt kommt“ und „Komplexe Systeme und Nichtlineare Dynamik in Natur und Gesellschaft“. 2014 erschien sein bislang jüngstes Werk „Die Berechnung der Welt – Von der Weltformel bis zu Big Data“. Im Gespräch mit Reinhard Jellen bekennt er sich dazu, Grundlagen erklären zu wollen, und beklagt, dass Mathematiklehrer heute häufig keine Ahnung mehr von Physik haben.
    Auch wenn das Design nicht tangiert wird, so sind die Antworten zu anderen Berufsgruppen, wie Ingenieuren, Juristen oder Medizinern sehr klug: „Das gilt nicht nur für die Naturwissenschaften: Jemand, der heute Rechtsanwalt lernt und keine Ahnung von der technisch-physikalischen Welt hat, lebt in einem Elfenbeinturm. Denn das Rechtsverständnis hängt wesentlich auch von unserem Kausalitätsverständnis ab. Wenn man hier das Kausalitätsverständnis der klassischen Mechanik zugrunde legt, wird man sich in dieser modernen Welt nicht mehr zurechtfinden.“
    >> Interview auf Telepolis
  • Förderung: Forschung, Lehre? Reicht noch nicht, Bund und Länder wollen weitere Förderprogramme finanzieren. Von Martin Spiewak und Jan-Martin Wiarda
    Kurze Notiz zu zukünftigen Richtungen von Hochschulförderprogrammen
    >> Artikel auf ZON
  • Open Educational Resources: Digitale Bildung braucht keine Tablet-Klassen ein Gastbeitrag von Leonhard Dobusch
    Das Teilen und Remixen von Lernmaterialien ist hierzulande schwierig, weil Lehrer Abmahnungen fürchten müssen. Anderswo setzen Schulen und Unis auf offene Lizenzen.
    Lesenswerte Auseinandersetzung um die Problematik der Weitergabe von Lehrmaterialien, mit Blick über den deutschen Tellerrand.
    >> Artikel auf ZON
  • Die Anwesenheitspflicht in Uni-Seminaren wackelt von Philipp Nowotny
    knapper Artikel zum aktuellen Stand in Sachen Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen
    >> Artikel auf sueddeutsche.de
Philip Zerweck

Philip Zerweck

Autor, Produktentwickler, Designlehrer und Designwissenschaftler

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